heute ist das neue asrjornal herausgekommen. Der Leitartikel "asr nimmt Kampf gegen Rückvergütung auf" setzt sich in der zweiten Hälfte mit Affiliate-Programme in der Touristik auseinander. Mit dem einleitenden Satz "Ein zweites Ärgerniss sind für den asr-Präsidenten die online- Affiliate-Programme". Im weiteren Verlauf zeigt Herr Busch zwar Verständnis - "Ich habe Verständnis dafür, dass sich die Branche weitere Vertriebswege sucht und das Internet ist sicherlich ein Weg. Andererseits setzt ein Kannibalisierungsprozess ein und die notwendige Beratungskompetenz im Internetvertrieb gibt es nicht ..." .
Aber halo Herr Busch, Sie dürfen nicht alle über einen Kamm scheeren. Gerade wir kleinen themen spezialisierten Anbieter, die fast ausschliesslich über das Internet vertreiben, besitzen eine viel höhere Beratungskompetenz wie 99% des stationären Vertriebs.
Der stationäre Vertrieb ist viel mehr durch seine weitverbreitete Ignoranz gegenüber dem Online-Vertrieb für seine Krise selber verantwortlich. Mit RB-Webseiten aus der Einheits-Konserve, wie sie von Schmetterling den QTA-Mitgliedern angeboten werden, lässt sich kein Blumentopf gewinnen.
Affiliate-Marketing ist ein wichtiger Vertriebskanal, kanibalisieren kann man nur die, die sich kanibalisieren lassen. Der aktuelle Aussortierungsprozess im stationären Vertrieb ist ein ganz natürlicher. Wer sich der neuen Zeit nicht anpasst verschwindet. Das mussten schon viele andere Branchen erleben. Da macht auch die Touristik keine Ausnahme.
Ulrich & Evelyn Roth
